MEGAZOO - Spuren der Tierwelt

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Auszubildende

Claudia Behrendt,
1. Lehrjahr, Waltersdorf

Mit 14 Jahren machte ich mein erstes Praktikum im Hotel. Da mir der Umgang mit Menschen viel Spaß machte, folgten darauf zwei Jahre fast jedes Wochenende Aushilfsarbeiten. Doch als es um die Bewerbung ging, spürte ich, dass „Guten Tag, hätten sie gerne Tee oder Kaffee?“ nicht alles sein konnte. Da meine Eltern eine Hundezucht betreiben und ich mein Leben lang mit Tieren aufgewachsen bin, kam ich auf die Homepage vom Zoofachmarkt Bangel. So bot sich für mich die Möglichkeit meine Liebe zu Tieren und den Umgang mit Menschen zu kombinieren.

Also bewarb ich mich hier als Einzelhandelskauffrau.
Auf das Vorstellungsgespräch war ich sehr gespannt. Doch Herr Bangel nahm mir die Aufregung und stellte mir sogar die Auswahl, in welcher Filiale ich lernen möchte. Dort entschloss ich mich für Waltersdorf.
Zuerst aber hatte ich eine Woche Probearbeit in Chemnitz vor mir.
In dieser einen Woche bekam ich einen guten Einblick der sehr vielfältigen Abläufe eines Zoofachgeschäftes mit. Als ich dort mein erstes Kundengespräch im Bereich Hund machte, in dem ich die Erfahrungen aus der Zucht mit einbringen konnte, war ich um so mehr von dem Beruf begeistert. Aber vor allem überraschte mich das gute und offene Klima zwischen den Mitarbeitern.

Wie es aussah, waren die Mitarbeiter und Herr Bangel zufrieden mit mir, denn ich bekam den Ausbildungsvertrag.

Als ich in Waltersdorf ankam, wurde ich zuerst in das Geschäft eingewiesen. Dort lernte ich alle Mitarbeiter kennen, die von Anfang an sehr freundlich zu mir waren. Das tolle Klima, das in Chemnitz war, spürte ich dort sofort wieder. Meine erste Aufgabe war, die Waren in die Regale zu sortieren, was in den ersten Tagen wirklich ein reines Rätselraten war, da ich noch nicht wusste, wo alles steht. Aber auch da halfen mir die Kollegen gerne weiter. Meine erste Aufgabe mit Tieren ließ nicht lange warten. Ich freute mich sehr, als es hieß, die Kea`s sauber zu machen. Zuvor gab man mir Tipps im Umgang mit den Tieren und dann ging es schon los. Es brauchte zwar eine Weile, aber dann akzeptierten mich diese Vögel und beäugten kritisch, ob ich auch alles richtig machte. Mit der Zeit durfte ich dann auch Kunden beraten machen, was mir natürlich sehr viel Spaß machte. Nach ein paar Wochen wurde ich in das Füttern der Tiere eingewiesen und freute mich die Verantwortung übernehmen zu dürfen.
Darüber hinaus ist auch das Geschehen an der Kasse vielfältiger, als ich es am Anfang vermutet hatte.

Ich habe in den sechs Wochen in Waltersdorf schon viel Neues gelernt und freue mich auf das, was noch alles kommen mag.